27.07.07 12:23 Alter: 10 Monat(e)
Von: cw

Für den Offenen Ganztag an der Michael-Ende-Schule hat das neue Schuljahr längst begonnen

Demnächst beginnt es – das neue Schuljahr. Für Ulrich Stadtmann hat es längst begonnen. Zusammen mit seinem Team engagierter Eltern bereitet er längst die Angebote der „Initiative Offener Ganztag an der Michael-Ende-Schule in Minden e. V.“ vor.


Liegt Ulrich Stadtmann (hier im Hintergrund zu sehen) besonders am Herzen: Die „Schulspeisung“ im Rahmen des Offenen Ganztags an der Michael-Ende-Schule. Foto: Christian Weber

Die IOG, dessen Vorsitzender Stadtmann ist, geht in ihr drittes Jahr – und dies mit Zuversicht. Denn die Erfahrungen aus dem vergangenen Schuljahr lassen optimistisch nach vorne blicken. Von knapp 300 Grundschülern in zwölf Klassen haben rund 180 die Angebote des Offenen Ganztags genutzt. „Damit sind wir die größte Offene Ganztagsschule in Minden“, so Stadtmann.

Mit seinem Team – darunter Schulpflegschaftsvorsitzender Ingo Meyer als sein Stellvertreter – leistet Stadtmann eine Arbeit, die der in einem kleinen Unternehmen gleichkommt: Immerhin 40 Angebotsleiter von der Blockflöten-Lehrerin bis hin zu allgemeinen Betreuungspersonen müssen koordiniert, unterstützt und zum Teil auch bezahlt werden. Das Finanzierungsvolumen der IOG ist längst im sechsstelligen Euro-Bereich angelangt – und reicht dennoch nur dafür, die Kosten für die Angebote des offenen Ganztag soeben zu decken. 820 Euro pro Kind hat der Verein vom Land im vergangenen Schuljahr erhalten, dazu kamen die Elternbeiträge in Höhe von monatlich 20 Euro oder 30 Euro pro Kind. Letztere werden laut Stadtmann steigen.

Die Angebote der IOG sind vielfältig. In ihnen ist eine Hausaufgaben-Betreuung ebenso zu finden wie Förderunterricht. Unter dem Motto „Bewegte Schule“ werden beispielsweise Schwimmen, Mädchen-Fußball und Rudern angeboten. Der musische Bereich wird mit zahlreichen musikalischen Aktivitäten gewürdigt.

„Es geht um einen guten Start der Kinder in die Gesellschaft“, fasst Stadtmann die Zielrichtung der IOG grob zusammen. Ferner sollen den Mädchen und Jungen zusätzliche Angebote bereits in der Schule zu gemacht werden – die sie sonst anderswo nachmittags wahrnehmen müssten. Die Kinder sollen „fertig“ aus der Schule kommen, um ihnen den Termindruck zu nehmen, der entsteht, wenn sie die gleichen sportlichen und musischen Aktivitäten nach der Schule noch leisten wollen.

Neben den Angeboten, deren Bandbreite sie gerne noch vergrößern würde, ist der IOG die Schulspeisung wichtig. Denn immer mehr Kindern erhalten sonst mittags kein warmes, frisch zubereitetes Essen. Damit möglichst viele Kinder daran teilnehmen können, bezuschusst der Verein in bestimmten Fällen die Mahlzeiten. Laut Stadtmann fallen allein dadurch rund 3000 Euro Kosten im Jahr an, deren Deckung schwierig ist, wenn es zu wenig Spenden gibt. Seinen Worten zufolge stammt derzeit nur rund ein Prozent des Jahresetats aus Spendenmitteln. Umso mehr freute es ihn und Ingo Meyer, dass die IOG noch vor den Sommerferien einen vierstelligen Betrag von Volksbank Minden erhalten hat.


 

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