31.05.16 15:42 Alter: 301 Tag(e)
Von: cw

Spenden machen Restaurierung des Denkmals möglich

Spätestens im Jahr 2018 soll die Restaurierung des „Kriegerdenkmals“ in Hahlen abgeschlossen sein. Diese Zielvorgabe kann wohl eingehalten werden: Deutlich mehr als die Hälfte der erforderlichen Bausumme ist bereits durch private Geldgeber zusammengekommen.


Die verwitterten Inschriften zur Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs verdeutlichen den Sanierungsbedarf des Denkmals in Hahlen. (V. l.) SPD-Ortsvereinsvorsitzender Thomas Darlath. Ortsheimatpfleger Eberhard Brandhorst und Ortsvorsteher Werner Wesemann freuen sich über ein großes Spendenaufkommen für die Restaurierung. Foto: C. Weber

Inzwischen haben private Geldgeber zusammen mehr als 6.000 Euro für die Sanierungsarbeiten zur Verfügung gestellt. Dies gaben Ortsheimatpfleger Eberhard Brandhorst, Ortsvorsteher Werner Wesemann und der SPD-Ortsvereinsvorsitzende und -Kreistagsabgeordnete Thomas Darlath bei einem Begehungstermin mit Vertretern der Mindener Stadtverwaltung bekannt.

Zur Erinnerung: Am Denkmal zum Gedenken an die zahlreichen Hahler, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind, ist seit Jahren ein Verfall zu beobachten – an der Straßenecke Königstraße/Dornbusch. Das Denkmal ist Eigentum der Stadt Minden, deren Kassenlage für die Restaurierung wenig Spielraum lässt. Daher sollten die Kosten von etwa 10.000 Euro für die Restaurierung über Spenden abgedeckt werden. Der SPD-Ortsverein hat dazu ein Info-Faltblatt aufgelegt, das weiterhin an verschiedenen Stellen in Hahlen ausliegt.

Die Initiatoren hatten die Stadtbediensteten zu einem Ortstermin eingeladen mit dem Ziel, den noch offenen Restbetrag über die Stadt abzudecken. Zusagen gab es naturgemäß keine, es wird aber von den Hahlern versucht, dass eine städtische Beteiligung an den Baukosten  in den anstehenden Haushaltsberatungen für 2017 Berücksichtigung findet.

Aus Sicht der Initiatoren ist das bislang erreichte Spendenaufkommen auf jeden Fall ein Pfund, mit dem man auf politischer Ebene wuchern kann. Dennoch hoffen sie auf weitere Geldzuwendungen aus privater Hand. Denn mit eine Förderung vom Land ist nicht zu rechnen, da in NRW keine Mittel mehr für derartige Denkmäler bereitgestellt werden. Falls eine anteilige Baukostenübernahme durch die Stadt erfolgt, könnte ein möglicherweise übrig bleibender Restbetrag eine Beleuchtung Denkmals ermöglichen.    


 

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